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Bienenweide

In den letzten Jahren haben sich die Lebensbedingungen für Bienen und Wildbienen leider gravierend verändert. Es gibt deutlich weniger Wildbienen und bei den Honigbienen spricht man vom Bienensterben. Als Imker und als Bienenweide-Fachberater (ausgebildet vom Landesverband Westfälisch und Lippischer Imker e.V.) liegt es uns sehr am Herzen, den Bienen und Wildbienen eine gute Nahrungsgrundlage zu schaffen. So bieten wir in diesem Jahr spezielle Kräuter, Blumen und Stauden an, die Nektar und Pollen für die Insekten bereithalten. Mit dem Erwerb dieser Pflanzen leisten Sie einen wichtigen Beitrag für den Erhalt von Wild- und Honigbienen!

Schädlinge, wie Blattläuse, bekämpfen wir ohne Pestizide sondern mit natürlichen Schädlingsbekämpfern, den Schlupfwespen.

Produkte  Frisches Gemüse das ganzen Jahr.  Wir bauen über‘s Jahr ca. 50 unterschiedliche Gemüse und Kräuter, 60 historische Tomatensorten, mittlerweile 50 Chilisorten, Bohnen und Blumen (vorzugsweise solche, die als Bienenweide gelten) an. Von der Aussaat bis zur Ernte werden in Glasgewächshäusern, Folientunneln und im Freiland vorwiegend Frisch- und Feingemüse produziert.  Im Frühjahr:
Mangold, Spinat, Salate, Kohlrabi, Radieschen, Petersilie, Spitzkohl, Stielmus, Rucola  Im Sommer:
Tomaten, auch viele Historische Sorten, Paprika, Auberginen, Gurken, Stangenbohnen, Basilikum, Neuseeländer Spinat  Im Herbst/Winter:
Endivien, Asia-Salate, Feldsalat, Stielmus, Postelein, Mangold, Rucola.  Im Freiland bauen wir eine große Palette an Gemüsesorten an, wobei wir Wert darauf legen, unseren Kunden wöchentlich frischen Salat, Kräuter, Blattgemüse, Radieschen, Lauchzwiebeln oder Kohlgemüse, Fruchtgemüse, wie Zucchini, Kürbis oder Zuckermais, Sellerie, Rote Bete etc. anbieten zu können.

Wie lege ich eine Wildblumenwiese an:

Eine Schwarzbrache herstellen: Pflügen oder Bearbeitung mit einer Spatenmaschine, Ackerfräse, Grubber etc., Umgraben mit dem Spaten
Fläche unkrautfrei vorbereiten: z.B. Wurzelunkräuter manuell entfernen, Rasensoden komplett entfernen, aufkeimendes Wildkraut mehrmals entfernen, locker harken oder maschinell mit einer Kreisel-Egge um ein feines Saatbeet zu haben, eventuell Boden abmagern mit Sand.

  • Die Bodenvorbereitung ist sehr wichtig, maßgeblich für das Wachsen der Wildblumenmischung, je sauberer die Fläche umso sicherer das Aufwachsen.
  • Heimisches und regionales Saatgut verwenden.
  • Je nach Zusammensetzung der Mischung bleibt die Wiese bis zu 7 Jahre.
  • Aussaat Zeitpunkt: je nach Mischung zur passenden Jahreszeit und am besten vor angesagten Regentagen ausbringen.
  • Wichtig: Aussaatmenge beachten, Waage verwenden.
  • Nach der Saat nicht mit Erde bedecken oder einharken.
  • Das Saatgut an walzen bzw. mit einer Schaufel oder einem Brett andrücken.
  • Ausreichend wässern.
  • Vor Vogelfraß schützen, z.B. mit einer Vogelscheuche, aufwachsende Pflanzen vor Kaninchen und Rehen schützen z.B. mit einem Zaun.
  • Je nach Mischung erster Rückschnitt, (Pflegeschnitt) im kommenden Frühjahr oder Herbst, Rückschnitt ist sehr wichtig, da die in der Mischung befindlichen Gräser sich aussäen können und sich zu sehr ausbreiten und die Blühpflanzen unterdrücken können (Zeigerpflanze Margerite: Wenn die Margerite blüht, ist der richtige Zeitpunkt die Wiese zu schneiden).
  • Bei größeren Flächen den Schnitt etappenweise vornehmen, um den Wildbienen ihre Futterquelle nicht abrupt zu nehmen, Wildbienen können oft nicht so weit fliegen bzw. brauchen ein blühendes Band, überwinden keine Trachtlücke.
  • Der Rückschnitt sollte am besten mit einer Sense oder einem Balkenmäher passieren und das Schnittgut muss abgeräumt werden, nicht mulchen.
  • Der Rückschnitt kann kompostiert werden.
  • Über den Winter kann man die Pflanzenrückstände als Nahrungsquelle und Unterschlupfmöglichkeiten für die Wildbienen stehen lassen.
  • Es gibt auch die Möglichkei,t auf dem Balkon oder in kleineren Gärten Wildblumenmischungen in Kübel oder Kästen auszusäen.